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  1. Ich stand vor der Entscheidung eine neue Mercedes E-Klasse mit Dieselmotor zu kaufen oder ein Tesla Model S60 - der Benz ist es nicht geworden Mit der Entscheidung bin ich sehr glücklich, trotzdem irritiert es mich sehr, dass ich das Gefühl habe von Daimler regelrecht vertrieben worden zu sein. Dieses Gefühl und die Gedanken dazu, sowie meine Erfahrungen mit dem neuen Auto und der Elektromobilität allgemein verarbeite ich jetzt in meinem Blog.
  2. Mercedes-Benz preist den "Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Electric Drive", als den stärksten Elektro-Sportwagen der Welt an. Als Basis diente hier der SLS AMG und ist damit der Einstieg im Hochpreissegment für Mercedes bei den Elektro-Autos. Wie Mercedes angibt, kombiniert man hier das Know-how der Formel 1 mit den Möglichkeiten des Elektroantriebs. Für einen normalen SLS AMG zahlt man in der Grundausstattung rund 186.830,- Euro. Für die elektrifizierte Variante, dürfen es gleich man 416.500,- Euro sein. Das ist dann gleich vier mal so viel wie für einen Tesla, der ja auch nicht gerade schwach auf der Brust ist. Der SLS AMG Electric Drive ist, abgesehen vom Smart Electric Drive (ED), das erst echte PKW-Eltkro-Serienfahrzeug aus dem Hause Daimler, so weit mir bekannt ist. SLS AMG Coupé Electric Drive Jedes der vier Räder wird von einem eigenem Elektromotor angetrieben, welche jeweils 45 Kilogramm wiegen und eine Maximaldrehzahl von jeweils 13.000/min erreichen können. Alle vier, radnah angeordneten Synchron-Elektromotoren, erzeugen zusammen eine Leistung von 552 kW (751 PS) mit einem Drehmoment von 1000 Nm. Dieses Drehmoment steht wie bei Elektrofahrzeugen üblich, vom Start weg zur Verfügung. Damit Beschleunigt der Mercedes von 0–100 km/h in 3,9 Sekunden. Abgeriegelt wird bei 250 km/h. Vier Elektromotoren an den vier Rädern erlauben darüber hinaus auch eine der jeweiligen Fahrsituation angepasste Steuerung, so dass sowohl individuell elektrisch gebremst, als auch ebenso beschleunigt werden kann. So kann die Fahrdynamik gezielt beeinflusst werden und zwar nicht nur im Grenzbereich. Als Stromlieferant dient eine flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie, welche einen Energiegehalt von 60 Kilowattstunden liefert und eine elektrische Belastungsmöglichkeit von 600 Kilowatt. Ihr Gewicht beträgt dabei rund 548 kg und hat eine Maximalspannung von 400 Volt. Aufgeladen kann die Batterie mit Hilfe einer speziellen Wallbox. Mit dieser Schnellladung mit 22 kW, dauert ein Ladevorgang rund drei Stunden. Mit einer gängigen Stromsteckdose, dauert es n etwa 20 Stunden. Auch in Sachen Interieur, Fahrzeugsicherheilt, Karosserie usw. bekommt der AMG-Kunde gewohnte Qualität und moderne Technik. So auch eine AMG Keramik Hochleistungs-Verbundbremsanlage, in Kombination mit einer ausgeklügelte Kombination aus Feder- und Dämpferkomponenten und natürlich die Flügeltüren. Mercedes SLS AMG Electric Sports Car - Complete Unedited Wie bei Elektrofahrzeugen gewohnt, ist auch der SLS AMG Coupé Electric Drive ein Leisetreter. Trotzdem hat man hier ein Soundsystem installiert, welches jede Fahrsituation des Fahrzeuges wiedegibt. Angefangen vom Startgeräusch, über die Beschleunigung, hin zu den Kurvengeräuschen. Sorry, aber wie blöd ist das denn? Muss man wirklich den Sound eines Verbrennungsmotors in einem Elektroauto wiedergeben? Da könnte man ja genauso im ICE über die internen Lautsprecher, das Stampfen einer Lokomotive abspielen. Als Reichweite werden hier 250 km angegeben und dies sicherlich nur unter den besten Bedingungen. Also wer zügig fährt, der wird wohl öfters an die Steckdose müssen als ihm lieb ist. Recht wenig für ein Fahrzeug, was nahe an der halben Million Euro liegt.
  3. Ob Apple an einem eigenen Elektroauto bastelt oder nicht, kann niemand mit Sicherheit sagen. Aber die Indizien dazu verdichten sich zunehmend. Diese sind auch so weit gediehen, dass sich zu einem Möglichen iCar, die Chefs der großen Autokonzerne selbst zu Wort melden. Allen gemein ist eine dargebotene Gelassenheit angesichts eines neuen Konkurrenten auf dem Automobilmarkt. Ob diese nur gespielt oder ernst gemeint ist, lässt sich nicht so recht beurteilen. Insgesamt überwiegen hierbei die positiven Töne und es ist kaum Spot zu hören, angesichts des Branchenneulings. Mercedes - Die wohl kritischste Stimme in diesem Zusammenhang kommt von Daimler-Chef Dieter Zetsche: "Wir haben lange Erfahrung im Automobilbau, wir haben das Auto erfunden. Und Erfahrung ist in einem so komplexen Geschäft wie dem Automobilbau mit entscheidend. ... Wenn wir morgen ankündigten, dass Daimler künftig Smartphones baut, würde das Apple nicht beunruhigen oder aus der Bahn werfen. Und das gilt auch für uns. ... Ich würde es für wahrscheinlicher halten, dass es bei Apples mutmaßlichen Autoplänen nicht so kommt, wie es heißt." Kurz gesagt, Zetsche sieht in Apple keinen Konkurrenten, da er nicht daran glaubt, dass Apple ein eigenes Auto auf den Markt bringen wird. Und selbst wenn, würde Apple aufgrund der fehlenden Erfahrung, am Markt scheitern. Bei einer solchen Aussage fragt man sich dann aber doch, auf wie viel Jahre Automobilbau die doch recht erfolgreiche Elektroautofirma Tesla zurück greifen kann? Es wird schon seine Gründe haben, warum sich Mercedes bei Tesla eingekauft hat. BMW - Angesicht aufkommender Gerüchte, dass BMW das Elektroauto für Apple produzieren würde, nahm sich BMW-Chef Norbert Reithofer dieser sofort an und dementierte diese auch sogleich. Er nennt ein mögliches Elektrofahrzeug von Apple jedoch eine Herausforderung. Konkreter sagt er hierzu, dass man sich generell darauf einstellen müsse, dass Wettbewerber in Zukunft Autos bauen werden, die bisher nicht am Markt waren. Reithofer wird hier nicht nur Apple alleine meinen, denn neben Tesla, drängt auch Google mit eigenen Ideen in den Fahrzeugsektor hinein. VW - Auch Konzernchef Martin Winterkorn von VW gibt sich gelassen, angesichts eines möglichen Apple-Autos. Im Gegenteil, er begrüße hier sogar deren Engagement und sieht darin eine Chance für die Automobilindustrie, da dies auch wieder mehr junge Leute ansprechen würde. Den Trend, der zunehmenden Digitalisierung bei den Fahrzeugen, habe man aber auch schon lange bei VW erkannt und daher 1,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert und mittlerweile mehr als 10.000 IT-Fachleute eingestellt. Hier sieht man sich also gegenüber Apple und Google, gut gerüstet. Renault-Nissan - Charlos Ghosn von Renault-Nissan sagt, dass jeder neue Wettbewerber den Markt voran bringe. Wenn ein Unternehmen außerhalb der Autoindustrie sich für diese interessiere, sei dies erfrischend. Hier sieht man eher Verbündete, denn Rivalen, so seine Aussage. Tesla - Auch Elon Musk, Cheff von Tesla, äußerst sich positiv über einen möglichen Einstig von Apple in die Fahrzeugherstellung. Auch habe er keinerlei Sorgen, wenn Apple in diesem Segment einsteigen würden. Dabei betont er auch ausdrücklich, dass Tesla fünfmal mehr Mitarbeiter von Apple abwirbt, als Apple von Tesla, obwohl Apple hier mit sehr großzügigen Konditionen Mitarbeiter abzuwerben versucht. Also alles nur halb so wild in der Autobranche? Mitnichten, denn zum einen muss man sich hier vor Augen halten, dass dies Aussagen der Köpfe von Börsennotierten Unternehmen handelt. Sie müssen gute Mine zum bösen Spiel zeigen um ihre Aktionäre nicht zu verunsichern und um diese bei Laune zu halten. Auch fällt auf der anderen Seite eine recht ähnliche Argumentation und nach außen getragene Gelassenheit auf, wie sie seinerzeit Nokia und Siemens zeigten, als die ersten Gerüchte aufkamen, dass Apple in den Mobilfunkmarkt einsteigen würde. Die Aussagen ähneln sich sehr, fast schon zu sehr. Das Resultat der damaligen, teils herablassenden Aussagen ist mittlerweile wohl allen bekannt. Siemens Mobile wurde an BenQ verkauft, welches ein Jahr später Insolvenz anmeldete. Nokia, verlor seine Vormachtstellung im Bereich Handys und wurde von Microsoft übernommen, welches die Handysparte komplett wegfallen ließ. Ebenso sollte man sich vor Augen halten, dass Apple vor dem iPhone, nichts mit dem Handymarkt zu tun hatte. Die Firma betrat hier völliges Neuland und ist nun unwiderruflich mit dem Begriff Smartphone verbunden. Auch im Automobilsektor hat Apple nur peripher etwas zu tun, was aber nicht heißt, dass sie hier ähnlich wie Tesla, in diesen Markt vordrängen könnten. Anhand Google sieht man ähnlich, dass auch hier ein anderer IT-Riese, diesen Markt gezielt ansteuert. Die etablierten Automobilhersteller dürfte dies alles wohl nicht entgangen sein und trotz gespielter Gelassenheit, werden sie auch sehr wohl Nokia und Siemens vor Augen haben. Es wären keine gute Manager, wenn sie nichts aus dem damaligen Debakel im Handysektor lernen würden, auch wenn es "alte" Firmen sind. Aber wie wird deren Reaktion aussehen? Noch scheinen gerade die deutschen Traditionsunternehmen, sich sehr träge zu verhalten, was das Thema Elektroautos angeht. Es scheint fast so, als würden sie diese Wende verschlafen. Hinhaltetaktik oder kalkuliertes Risiko? Eines steht fest, Apple hat einen neuen Markt im Visier. Was sie dort genau vorhaben weiß man nicht, aber wenn sie etwas neues getan haben, dann waren sie in diesem Sektor, der Konkurrenz oft um Jahre voraus. Sicher, nicht alles was Apple auf den Markt gebracht hat, war eine Revolution oder hat sich verkauft, aber doch oft genug. In der Regel was dies dan so anders, dass die Konkurrenz viel Mühe hatte diesen Vorsprung aufzuholen oder gar daran zerbrach.
  4. Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Electric Drive

    Vom Album Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Electric Drive

    Der Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Electric Drive. Ein 300 SL mit Flügeltüren und Elektroantrieb für schlappe 416.500 Euro.

    © Joaquín Enríquez Beltrán

  5. Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Electric Drive

    Vom Album Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Electric Drive

    Der Mercedes-Benz SLS AMG Coupé Electric Drive. Ein 300 SL mit Flügeltüren und Elektroantrieb für schlappe 416.500 Euro.

    © Joaquín Enríquez Beltrán

  6. Abhebendes Taxi

    Vom Album Kuriose und Lustige Autos

    Eine witzige Werbekampagne mit einem in der Straße versinkendem und abhebendem Taxi.

    © Joaquín Enríquez Beltrán

  7. Abhebendes Taxi

    Vom Album Kuriose und Lustige Autos

    Eine witzige Werbekampagne mit einem in der Straße versinkendem und abhebendem Taxi.

    © Joaquín Enríquez Beltrán

  8. Man kennt ja das Märchen vom Hasen und dem Igel. Mercedes hat dies beim Super Bowl 2015 ein wenig umgeändert und den Igel durch eine Schildkröte ersetzt und selbstverständlich auch ihr Produkt originell in Szene gesetzt, einen Mercedes-AMG GT S. Ein besonderer Sportwagen von Mercedes Benz, mit knapp 503 PS beschleunigt er von 0 auf 100 km/h in 3,8 Sekunden und erreicht maximal 310 km/h Super Bowl 2015: Mercedes-Benz Fable Ad Aber zuvor und ebenso vor dem Super Bowl gab es noch so einige Vorgeschichten, die auf den eigentlichen Spot zur Super Bowl Halbzeiten, neugierig machen sollten. Dies Werbekampagne hat sicher den ein oder anderen Taler gekostet Mike and Mike Debate The Big Race 2:00 — Mercedes-Benz https://www.youtube.com/watch?v=ercgWDGkDfA Showdown with Jerry Rice and Andrew Hunter — Mercedes-Benz Big Race Viewing Party Contest
  9. Die Automobilfirma "Shenzhen BYD Daimler New Technology Co., Ltd." hat ihren Hauptsitz inShenzhen(China) und ist ein Joint Venture der Daimler AG und BYD Auto, welche 2010 gegründet wurde. Dieses Joint Venture dient in erster Linie der Herstellung von Luxux-Elektroautos. Das darausresultierendeErgebnis ist die Automarke Denza, welche zur Zeit auf Basis der Mercedes-Benz B-Klasse basiert. Das Joint Venture gibt es seit 2010 und die Früchte konnte man nun auf derPekinger Automesse am Sonntag sehen. Hier stellte man denfünfsitzigen Elektroautose-Denza. Für eine kleine Furrore sorgte auch der Preis, denn dieser war laut Gerüchten viel höher angesetzt und wurde dort mit umgerechnet42.800 Euro angegeben. Mit den in China erhältlichen Zuschüssen, fallen die Kosten sogar auf unter30.000 Euro pro Fahrzeug, da in China diese Fahrzeuge mit einem drittel des Kaufpreises subventioniert werden. Bei diesem Preis sollte man noch beachten, dass der e-Denza mit einer Ladestation ausgeliefert wird, welche im Preis enthalten ist. Hiermit lässt sich das Fahrzeug in 6 Stunden aufladen. Gegen einen entsprechenden Aufpreis, kann die Ladestation das Aufladen in nur 3 Stunden ermöglichen. Weiterhin ist optional noch ein Supercharger von ABB erhältlich, welcher dann das Fahrzeug in nur einer Stunde aufladen kann. DENZA electric car in road tests Insbesondereda in China Ladestationen noch rar sind, spielt die Reichweite eine wichtige Rolle und dieser kann dere-Denzag erecht werden. Mit bis zu 253-300Kilometern Reichweite kann dere-Denzahier trumpfen. In Europa jedoch wird es den e-Denza nicht geben, dieser wird ausschließlich für den Vertrieb in China hergestellt. Der e-Denza hat einen Radstand von2.880 mm und so verfügt er über 18 Zoll Alufelgen (215/55R18), Multifunktionsbildschirm und Ledersitze serienmäßig, was aber noch ordentlich aufgemotzt werden kann, je nachdem, für welche Ausstattungsoption man sich entscheidet. Diese gibt es in der Linie Lifestyle oder Executive. So kann man also noch ESP, Parkassistenten, Alarmanlage, bis zu 8 Airbags, Lenkunterstützung, getöntes Glas über Navigation, oder Kameras für Vorne+Hinten dazu buchen. An Leistung bringt der e-Denza eine maximale Leistung von 86kw und einerDauerleistung von 68kw (290 Nm bzw. 177 Nm, ca 116 PS) auf die Straße. Damit kann er eine maximale Geschwindigkeit von 150 km/h erreichen, denn dann wird abgeriegelt. Seine Energie bezieht er aus einerBatterie (47.5 kwH), die im doppelten Boden des Fahrzeuges untergebracht ist. Als Verbrauch werden17.2 kwh auf 100 km/h angegeben. Der Ladestecker ist unter dem Kühlergrill integriert. BYD DAIMLER's DENZA, EV the future! Für Chinesen lohnt sich durchaus ein Elektroauto, da aufgrund der immer weiter steigenden Verkehrsaufkommen, Staus in den chinesischen Großstädten, werden Nummernschilder immer seltener vergeben. Davon ausgenommen sind aber Elektroautos. Ein Argument, was in Europa sicherlich auf fruchtbaren Boden treffen würde, aber ob dies auch in China hilft, wo ein Auto sehr viel mehr Statussymbol als in Europa ist und dort auch immer noch die Nachfrage nach großen Autos besteht, ist die Frage.
  10. Mercedes B-Klasse Electric Drive

    Die Mercedes B-Klasse Electric Drive soll Anfang 2014 in den USA auf den Markt kommen. Für Europa ist hier der Herbst 2014 geplant, wenn man nicht doch noch einen Rückzieher macht, wie man es derzeitig von anderen Automarken gewohnt ist. Für die USA ein komplett neues Fahrzeug von Mercedes, denn die B-Klasse wird dort offiziell nicht von Mercedes vertrieben. Mercedes B-Class Electric drive driving footage Die Werte für die elektrische B-Klasse lesen sich recht gut und man bekommt hier ein vollwertiges, fpnfsitziges Alltags- und Familienauto. Der elektro-Motor schafft 130 kW / 176,75 PS, bei einem maximalem Drehmoment von 340 Nm. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt er in unter 7,9 Sekunden und seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wurde beschränkt, damit man mit der 28 kWh fassende Lithium-Ionen Batterie eine Reichweite von 200 km möglich sein soll. Der Akku ist komplett im Unterboden platziert, so dass man weiterhin vom Raumangebot der B-Klasse profitieren kann. Auch hier wurde selbstverständlich die Rekuperation / Energierückgewinnung integriert. Der Mercedes B-Klasse Electric Drive wird dann auch die direkte Konkurrenz zum BMW i3 sein, was Antrieb und auch die Klasse angeht. Jedoch soll der Mercedes ein reines Elektroauto bleiben, wogegen der BMW i3 auch noch mit einem Range Extender kommen soll.