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  1. Die Automobilfirma "Shenzhen BYD Daimler New Technology Co., Ltd." hat ihren Hauptsitz in Shenzhen (China) und ist ein Joint Venture der Daimler AG und BYD Auto, welche 2010 gegründet wurde. Dieses Joint Venture dient in erster Linie der Herstellung von Luxux-Elektroautos. Das daraus resultierende Ergebnis ist die Automarke Denza, welche zur Zeit auf Basis der Mercedes-Benz B-Klasse basiert. Das Joint Venture gibt es seit 2010 und die Früchte konnte man nun auf der Pekinger Automesse am Sonntag sehen. Hier stellte man den fünfsitzigen Elektroautos e-Denza. Für eine kleine Furrore sorgte auch der Preis, denn dieser war laut Gerüchten viel höher angesetzt und wurde dort mit umgerechnet 42.800 Euro angegeben. Mit den in China erhältlichen Zuschüssen, fallen die Kosten sogar auf unter 30.000 Euro pro Fahrzeug, da in China diese Fahrzeuge mit einem drittel des Kaufpreises subventioniert werden. Bei diesem Preis sollte man noch beachten, dass der e-Denza mit einer Ladestation ausgeliefert wird, welche im Preis enthalten ist. Hiermit lässt sich das Fahrzeug in 6 Stunden aufladen. Gegen einen entsprechenden Aufpreis, kann die Ladestation das Aufladen in nur 3 Stunden ermöglichen. Weiterhin ist optional noch ein Supercharger von ABB erhältlich, welcher dann das Fahrzeug in nur einer Stunde aufladen kann. DENZA electric car in road tests Insbesondere da in China Ladestationen noch rar sind, spielt die Reichweite eine wichtige Rolle und dieser kann der e-Denzag erecht werden. Mit bis zu 253-300Kilometern Reichweite kann der e-Denzahier trumpfen. In Europa jedoch wird es den e-Denza nicht geben, dieser wird ausschließlich für den Vertrieb in China hergestellt. Der e-Denza hat einen Radstand von 2.880 mm und so verfügt er über 18 Zoll Alufelgen (215/55R18), Multifunktionsbildschirm und Ledersitze serienmäßig, was aber noch ordentlich aufgemotzt werden kann, je nachdem, für welche Ausstattungsoption man sich entscheidet. Diese gibt es in der Linie Lifestyle oder Executive. So kann man also noch ESP, Parkassistenten, Alarmanlage, bis zu 8 Airbags, Lenkunterstützung, getöntes Glas über Navigation, oder Kameras für Vorne+Hinten dazu buchen. An Leistung bringt der e-Denza eine maximale Leistung von 86kw und einer Dauerleistung von 68kw (290 Nm bzw. 177 Nm, ca 116 PS) auf die Straße. Damit kann er eine maximale Geschwindigkeit von 150 km/h erreichen, denn dann wird abgeriegelt. Seine Energie bezieht er aus einer Batterie (47.5 kwH), die im doppelten Boden des Fahrzeuges untergebracht ist. Als Verbrauch werden 17.2 kwh auf 100 km/h angegeben. Der Ladestecker ist unter dem Kühlergrill integriert. BYD DAIMLER's DENZA, EV the future! Für Chinesen lohnt sich durchaus ein Elektroauto, da aufgrund der immer weiter steigenden Verkehrsaufkommen, Staus in den chinesischen Großstädten, werden Nummernschilder immer seltener vergeben. Davon ausgenommen sind aber Elektroautos. Ein Argument, was in Europa sicherlich auf fruchtbaren Boden treffen würde, aber ob dies auch in China hilft, wo ein Auto sehr viel mehr Statussymbol als in Europa ist und dort auch immer noch die Nachfrage nach großen Autos besteht, ist die Frage.
  2. In der ZDF-Sendung Frontal21 wurden ein paar bittere Wahrheiten über deutsche Elektroautos gesagt. Ob VW, Audi, Mercedes, Smart, usw., es gibt einfach keine deutschen Elektroautos zu kaufen. Gezeigt werden imme nur Konzepte bzw. Konzeptcars, aber echte Autos für den Bürger, die findet man nicht und sie gibt es aus deutscher Produktion einfach nicht. Dabei hatte die Bundesregierung schon 2009 verkündet, Deutschland wird Weltmarktführer bei den Elektroautos. Da fielen Wörter wie Zeitwende, Revolution der Mobilität, Ziel sei es Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität zu machen usw. Damit läuft die deutsche Automobilindustrie wieder einmal ihrer Konkurrenz aus dem Ausland hinterher. Das sieht zum Beispiel in Chiona anders aus. Dort hat man ebenfalls das Elektroauto als Staatsziehl erkoren, macht dort aber Nägel mit Köpfen. Dort fahren Elektroautos als Taxen im täglichen Gebrauch auf den Straßen von Peking. Und nächstes Jahr soll das elektrische Chinataxi in Großserie gebaut werden und dann als Modell e6 von der Firma BYD Company Ltd. auch in Deutschland verkauft werden. Andere ausländische Autohersteller produzieren dagegen schon lange Elektroautos. Mitsubishi mit dem i-MiEV ist seit zwei Jahren auf dem Markt, Nissan Leaf , Renault hat gleich vier Modelle auf dem Markt, wie zum Beispiel Lieferwagen Kangoo Rapid Z.E. und der Stufenheckwagen Fluence Z.E.. Aber selbst neue Fahrzeuge wie der Opel Ampera, werden nicht hierzulande in Deutschland gebaut, sondern vom Mutterkonzern General Motors in den USA. Sind deutsche Autohersteller das Schlusslicht bei den Elektroautos?