Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0
Joaquin

"Milano Taxi" VW Elektroauto-Studie - Volkswagen

1 Beitrag in diesem Thema

Der Wolfsburger Prototyp ist ein Elektro-Van beim dem in seiner Funktion als Taxi auf der Beifahrerseite eine weit nach vorn öffnende Schwenktür integriert ist, so dass das Ein- und Aussteigen vereinfacht wurde. Diese schwenkt mit einem Arm nach außen und schmiegt sich dann eng an die Karosserie an. Links gibt es nur eine Fahrertür. Auf einen Beifahrersitz wurde verzichtet und statt dessen wurde der Raum als Stau- bzw. Cargobereich genutzt wo sperriges Gepäck ohne Ladekante Platz findet. Kleinere Gegenstände finden nun ihren Platz im Kofferraum. Somit hat man trotzt der 3,73 Meter Länge des Milano Taxi, viel Platz für Fondpassagiere geschaffen und dank des Cargobereiches können Fahrgäste die hinten rechts sitzen, sogar die Beine komplett ausstrecken. Dabei bietet das Milano Taxi von VW eine Kopffreiheit von überdurchschnittlichen 1,6 Metern. Insgesamt ist das Milano Taxi damit auch 20 Zentimeter kürzer als ein VW Polo, 1,66 Meter breit und 1,6 Meter hoch. Mit seinem transparenten Dachbereichen hat es sogar Anleihen am berühmten Samba-Bus.

VW-Milano-Elektro-Taxi.jpg

8-Zoll-Touchscreens, wie zum Beispiel neben der Sitzlehne des Fahrers, bieten den Fahrgästen zahlreiche Informationen. So können die Fahrgäste dort nicht nur den Fahrpreis ablesen und die Navigationsdaten, sondern auch auch Kreditkartenzahlung ebenso wie das Abrufen von Informationen über Reise- und Wetterdaten soll über diese Schnittstelle möglich sein. Das Fahrereigene Touchscreen bietet neben der Taxameterfunktion noch weitere Funktionen für Türöffner, Bordrechner, Navigationssystem, Taxifunk, Telefon, Veranstaltungskalender und Wetterdaten. Ja selbst wie beim iPhone bekannt, kann er dort auch persönlich eingepflegte Apps verbinden.

Der Antreib des VW Milano Taxi ist ein Elektromotor mit 85 kW Spitzenleistung und einer Dauerleistung von 50 kW. Die Energieversorgung soll eine Lithium-Ionen-Batterie übernehmen, welches nach nur einer Stunde an der Steckdose schon zu 80 Prozent aufgeladen sein soll. Die Konzeptstudie soll 1,5 Tonnen wiegen, etwas mehr als ein VW Golf und soll mit diesen Elektroantrieb dann eine Reichweite von 300 Kilometern ermöglichen. Bisher handelt es sich beim VW Milano Taxi um einen reinen Prototypen.

Nun stellt sich nur noch die Frage, ob aus diesem Prototyp irgendwann auch mal ein vollelektrischen Serienmodelle werden wird, denn VW hat ja ehrgeizige Pläne was Elektroautos angeht. Aber Ehrgeiz benötigt auch VW, denn die Konkurrenz wie Renault, Nissan, Chevrolet, Opel oder Mitsubishi sind VW schon um einiges voraus und die Modelle Chevrolet Volt oder Nissan Leaf sollen demnächst sogar schon auf den Markt kommen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Dieser Inhalt muss durch einen Moderator freigeschalten werden

Gast
Du kommentierst als Gast. Wenn du bereits einen Account hast kannst du dich hier anmelden.
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Folgen diesem Inhalt 0

  • Gleiche Inhalte

    • Ladeinfrastruktur für Elektroautos zuhause
      Von elitezucker
      Hallo zusammen,
      im Rahmen unserer Seminararbeit an der Universität Augsburg führen wir eine Umfrage zum Thema Lademöglichkeiten für Elektroautos durch. Genauer geht es um die Untersuchung der Akzeptanz verschiedener Finanzierungsmöglichkeiten von Ladeinfrastruktur in privaten Haushalten, bei der auch die Rationalität Eurer Entscheidungen auf die Probe gestellt wird.
      Falls Ihr 10 bis 15 Minuten Zeit habt, würden wir uns sehr über Eure Teilnahme freuen!
      Am Ende habt Ihr die Möglichkeit, an unserer Verlosung von 3 Amazon-Gutscheinen im Wert von je 15 Euro teilzunehmen!
      Hier geht's zur Umfrage: https://forms.gle/mSDUsqCvxzLYu4Lk7
      Eure Seminargruppe aus Augsburg
    • Dissertation Projekt: Elektroautos Umfrage
      Von jessicaholvey
      Hallo Zusammen,
       
      Ich heiße Jessica Holvey und ich bin in meinem letzten Jahr an der Universität Chester (UK).
       
      Ich schreibe gerade meine Dissertation, sie geht um das Thema „die Verbreitung von Elektroautos in den deutschen Massenmarkt“. Ich möchte die Meinungen der Verbraucher zu analysieren, spezifischer die Eintrittsbarrieren für die Annahme von Elektroautos in Deutschland und die Anreize für den Kauf eines Elektroautos.
       
      Ich freue mich auf eure Teilnahme, das ganze dauert max. 8 Minuten.
       
      Bei weiteren Fragen könnt ihr euch direkt an mich wenden 
       
      Ich danke vielmals für eure Hilfe.
    • Interviewprobanden Masterthesis Motive Elektroautos
      Von Jakob667
      Liebe Forumsgemeinde,

      ich studiere Wirtschaftspsychologie an der Businessschool Berlin und suche Interviewprobanden für meine Masterthesis. Wie im Betreff schon erkennbar, geht es um die Motivatoren für und gegen Elektroautos.

      Sicherlich gibt es hierzu bereits einige Studien, bisher wurden aber hauptsächlich rationale Motivatoren wie zum Beispiel Kostenersparnis, Praktikabilität oder Umweltfreundlichkeit beleuchtet.

      Der Absatz von Elektrofahrzeugen ist immer noch sehr gering im Vergleich zu den Verbrennern, obwohl bei einer durchschnittlichen jährlichen Fahrleistung von 15.000 Km, viel mehr Menschen ihren Verbrenner ohne großartige Einschränkungen gegen ein Elektrofahrzeug tauschen könnten. Deshalb möchte ich im Zuge meiner Masterthesis den Fokus auf die emotionalen und vor allem auf die unbewussten Motivatoren lenken.

      Daher führe ich eine qualitative Untersuchung in Form von tiefenpsychologischen Interviews durch. In diesen Tiefeninterviews befrage ich Besitzer von Elektroautos oder Menschen, welche vor der Entscheidung standen und sich gegen ein Elektrofahrzeug entschieden haben.

      Ich wende mich an euch, in der Hoffnung viele Fahrer von Elektroautos zu finden, die sich als Proband für ein Tiefeninterview bereit erklären würden. Ziel der Arbeit ist es, die Motivatoren zu analysieren und infolgedessen Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, welche für die Vermarktung von Elektroautos hilfreich sein können. Die Ergebnisse meiner Arbeit würde ich dem Forum selbstverständlich zur Verfügung stellen.

      Ich wäre euch sehr dankbar, wenn Ihr mich unterstützen würdet

      Viele Grüße
      Jakob
    • Vorstellung e-Stations.de mit neuen Funktionen - Relaunch
      Von e-Stations.de
      Hallo zusammen,
      wir möchten uns nach einem umfassenden Relaunch auch hier nochmal als anbieterunabhängiges Ladestationsverzeichnis und E-Mobility-Portal vorstellen.
      Seit Anfang 2012 informieren wir unter e-Stations.de interessierte Autokäufer über die am Markt verfügbaren Elektroautos und dient nach dem Kauf als anbieterübergreifendes Ladestationsverzeichnis. Seit Anfang des Jahres erscheint e-Stations.de nach einem umfangreichen Relaunch in neuem Design, welches noch weiter für die mobile Nutzung optimiert wurde und auf Smartphones fast wie eine App verwendet werden kann.
      Zu den neuen Funktionen gehören beispielsweise:
      die Karte - stark optimiert und mit vielen neuen Filtern: https://www.e-stations.de/ladestationen/map LIVE-Daten - für einige Betreiber bieten wir LIVE-Statusinformationen, bisher z.B. für E-WALD & Allego (Berlin & A9): https://www.e-stations.de/ladestationen/map?opid=1272,333 e-Stations Radar - informiert automatisch über neue Ladestationen: https://www.e-stations.de/ladestationen/radar Kostenrechner - jetzt ohne neu laden noch schneller vergleichen: https://www.e-stations.de/elektroautos/kostenrechner Widget - bindet unsere Karte einfach in eure Webseite ein: https://www.e-stations.de/ladestationen/karte-einbinden mehr Statistiken zu Ladestationen: https://www.e-stations.de/ladestationen/statistik Zulassungszahlen: https://www.e-stations.de/elektroautos/zulassungszahlen bessere Texte zu Ladesteckern, -leistung, modi, etc.: https://www.e-stations.de/wissen/ladeleistung Hashtags - die einfachste Kategorisierung von Ladestationen: https://www.e-stations.de/ladestationen/hashtags API - gezielt mit Filtern auf die Karte verlinken: https://www.e-stations.de/api/documentation Blog - jetzt offen für Gastbeiträge (Erfahrungsberichte zu E-Autos): http://blog.e-stations.de/ Der Relaunch ermöglicht uns die schnellere Weiterentwicklung, auch für Smartphone-Apps, Routenplaner, etc. und neue automatisierte Schnittstellen zu Betreibern und anderen Anbietern. Aktuell arbeiten wir am Routenplaner und Smartphone-Apps.
      Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren und sind gespannt auf euer Feedback zur neuen Seite.
      Beste Grüße
      Markus






    • Porsche Mission E - Konkurrenz für Tesla?
      Von Joaquin
      Porsche Mission E heißt die Antwort des VW-Konzernes auf Tesla. Oder etwa doch nicht?
      Schauen wir uns doch erst einmal die Vorgaben von Porsche zu ihrem Elektroauto an. Über 440 kW und damit mehr als 600 PS, sollen ihn von 0 auf 100 km/h in weniger als 3,5 Sekunden und auf 200 km/h in weniger als 12 Sekunden beschleunigen. Natürlich wird das ganze bei 250 km/h abgeriegelt. Angetrieben wird er von zwei Elektromotoren pro Achse, die mehrere Beschleunigungsvorgänge hintereinander, ohne Leistungsverlust hinlegen können. Gut für ein Sportwagen, wird aber wohl nicht ganz billig werden.
      Nun aber die wichtigen Fakten für ein Elektroauto. Die Reichweite soll über 500 km betragen und mit einer Systemspannung von 800 V, soll es ihm möglich sein, die Batterien in weniger als 15 Minuten auf 80 Prozent der Ladekapazität aufzuladen. Die Frage wird nur sein, wo denn bitte? Denn solche Ladestationen gibt es so nicht im öffentlichen Bereich. Dies darf dann zu Hause in der Garage dann auch gerne induktiv passieren, was auch gleich klar macht, wer Porsche fährt hat eine eigene Garage, hat ein Haus. Wenigstens eines. Konventionelles Laden über Kabel geht im übrigen auch, was auch weniger Verluste mit sich bringt, aber was kümmert einem Porschefahrer schon Stromkosten?

      Als Viersitzer gilt er auch gleich als Sportlimousine und das bei einer Höhe von nur 1,3 Metern. Ob sich dann auch überall Menschen mit über 1,80 Meter Körpergröße, bequem hinsetzen können? Der fehlende Getriebetunnel soll hier Platz schaffen, aber bei zwei Kofferräumen, müssen die Batterien ja trotzdem noch irgendwo verbaut werden. Diese liegen dem Schwerpunkt zu Liebe im Unterboden.
      Keine Außenspiegel, dass macht man alles mit Hilfe von Kameras. Matrix-LED-Scheinwerfereinheiten, OLED-Technologie für das Cockpit, dass auf Eye-Tracking geeicht wird. Auch der Termin steht schon mit dem Jahr 2018 fest.
      Concept Study: Mission E – Tribute to tomorrow.
      Was uns Porsche hier auf dem Papier hinlegt, ließt sich ja mal wirklich hervorragend. Auf der anderen Seite heißt dies aber auch, drei Jahre Vorsprung für Tesla um in dem reinen Elektroauto-Bereich, zum jetzigen Stand gleich zu ziehen. Die Frage wird sein, wie wird in drei Jahren die Konkurrenz aufgestellt sein? Auch hier bleibt Tesla zum Beispiel nicht stehen und baut auch konsequent die Ladestationen aus. Wie wird aber hier das Ladenetz für den Porsche Mission E aussehen? Zumal es auf eine noch untypische Spannung für diesen Bereich aufsetzt.
      Und letzten Endes die Frage angesichts all dieser Features, was soll der Porsche Mission E kosten? Sicher wird es angesichts dieser Fragen, keine echte Konkurrenz für einen Tesla darstellen.
  • Aktuelles in Themen